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Seit
August 2008 ist STEFAN WASSER der neue Musikalische Leiter der
Konzertgesellschaft .
Er
wurde 1963 in Alzey bei Mainz geboren.
Schon in frühen Jahren interessierte er sich für Dramaturgie und
Theater und schrieb in seiner Jugendzeit mehrere Bühnenstücke,
die unter anderem bei Schultheateraufführungen gespielt wurden.
In Bad Sobernheim besuchte er das Gymnasium, wo er bereits mit
siebzehn Jahren zwei Chöre dirigierte.
Seine
große Liebe zu Richard Wagner und Carl Maria von Weber führten
ihn dann später auch zur Musik.
Die ersten Lehrer in seinen Jugendjahren waren u.a. Kantor Herbert
Henning (Nikolaikirche Alzey) für Orgel, Dieter Schmidt (damaliges
Mitglied der Bayreuther Festspiele) für Posaune und Kantorin
Magdalena Schauss-Flake
für Klavier und Komposition.
Es
folgte das Studium der evangelischen Theologie und Musik mit Schwerpunkt
Posaune und Dirigieren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Dort lernte er Professor Heino Schubert (ehemaliger Domorganist
von Essen und Rom-Preisträger für Komposition) kennen, der ihn
auch lange nach seinem Studium noch in Komposition, Orgel und
Analyse unterrichtete und zu dem bis heute eine enge Freundschaft
besteht. Außerdem studierte er bei Domkapellmeister Matthias Breitschaft
Chorleitung am Peter-Cornelius-Konservatorium und besuchte Dirigierkurse
bei Sergio Celibidache.
Als Posaunist sammelte er Erfahrung in verschiedenen Sinfonieorchestern,
Blechbläserensemble und Big-Band. Danach betrieb er über mehrere
Jahre Dirigierstudien bei dem argentinischen Kapellmeister Julio
Malaval (Stuttgart), der unter anderem Kollege von Ferdinand Leitner
am Züricher Opernhaus sowie Chefdirigent der Philharmonie Hof
bei Bayreuth war. Die Moskauer Opernsängerin Natalia Kostenko,
die an vielen Bühnen der ganzen Welt gastierte, lernte er in Wiesbaden
kennen und erhielt bei ihr eine intensive Gesangsausbildung zum
hohen Bariton.
Während seines Studiums und noch vor dem Referendariat war Stefan
Wasser mit verschiedenen Musikprojekten an unterschiedlichen Schularten
tätig. Nach Referendariat und zweitem Staatsexamen am Burggymnasium
in Kaiserslautern erhielt er eine Planstelle als Studienrat an
der integrierten Gesamtschule Bertha von Suttner in Kaiserslautern.
Während seiner Zeit an Schulen führte er unter anderem in der
Fruchthalle und dem dortigen Pfalztheatergebäude verschiedene
selbst komponierte Kinderopern (z.B. Paraplui und Parasol, Krabat,
das kleine Planetarium, der verlorene Sohn ….) auf, bei denen
Schüler jeglicher Begabung mit professionellen Sinfonieorchestern
aus Darmstadt und Frankfurt zusammenarbeiten durften. Der damalige
Intendant des Pfalztheaters Peter Brenner bescheinigte ihm nach
einer Schulaufführung seiner Kinderoper "Rumpelstilzchen" ein
hohes kompositorisches- und Dirigiertalent. Seit 2003 unterrichtet
er am Gymnasium am Römerkastell in Bad Kreuznach.
Nachdem Stefan Wasser nach 1983 Chöre und Ensembles jeglicher
Art leitete, gründete er 1992 in Zusammenarbeit mit der Musikschule
des Donnersbergkreises den "Nordpfälzer Oratorienchor", mit dem
er jährlich mehrere Oratorien, Opern und Sinfoniekonzerte (z.B.
Schöpfung, Jahreszeiten, Elias, Paulus, Weihnachtsoratorium, Johannespassion,
Messias, Dettinger TeDeum, Mozart Requiem, Zauberflöte, Martha,
Carmina Burana, u.v.a) an verschieden Orten in Rheinland-Pfalz
durchführte. Neben der Zusammenarbeit mit verschiedenen Profiorchestern
gründete er im Jahr 2000 das "Junge Philharmonische Orchester
Rhein-Main", das aus jungen Orchestermusikern und ausgesuchten
Studenten aus Frankfurt, Mainz und Darmstadt besteht und seit
dieser Zeit viele Aufführungen des Oratorienchores begleitet hat.
An der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth legte Stefan Wasser
später extern das kirchenmusikalische B-Examen ab, worauf ihn
unter anderem Prof. Hans Joachim Bartsch (Christuskirche Mainz)
vorbereitete. Danach folgten weitere private Studien in Orgel
und Orgelimprovisation bei Prof. Thorsten Laux (Robert Schumann
Institut Düsseldorf). Als Anerkennung für seine musikalischen
Leistungen wurde ihm 2002 die "Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz"
verliehen.
Neben zahlreichen Kammerkonzerten (als Posaunist, Organist und
Sänger) waren seine Liedermacher-Abende mit eigenen Texten und
Kompositionen immer ein besonderes Ereignis, die seine Vielseitigkeit
heraus stellten. So führt er z.B. am 21.08.2010 im Schlosspark
Rockenhausen innerhalb des dortigen Kultursommers die slawischen
Tänze von Antonin Dvorak auf, bei denen eigene Gedichte rezitiert
werden. Außerdem arbeitet er langfristig an einem Musikfilm-Projekt
mit Mitarbeitern des Arte Kanals.
Herr
Wasser arbeitet
zur Zeit auch an der Kinderoper „Das kleine Planetarium".
Um sich dem umfangreichen musikalischen Schaffen in gebührender
Weise widmen zu können, hat er seine Pflichtstundenzahl am Gymnasium
erheblich reduziert.
Mit der Konzertgesellschaft Bad Kreuznach studierte Stefan Wasser
als neuer Musikalischer Leiter in der Konzertsaison 2008/2009
„Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn ein. Da er während der
Probenzeit schwer erkrankte, sprang Herr Uwe Sochaczewsky vom
Staatstheater Wiesbaden ein. Unter ihm wurde dann auch das Oratorium
mit großem Erfolg in der Pauluskirche am 10. Mai 2009 aufgeführt.
In der Konzertsaison 2009/2010 hat Herr Wasser mit dem Chor der
Konzertgesellschaft
"Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms einstudiert.
Die erfolgreiche Aufführung hat am 30. Mai 2010 in der ausverkauften
Pauluskirche stattgefunden.
Am
8. Mai 2011 wurde ebenfalls mit großem Erfolg das "Dettinger
Te Deum" von Georg Friedrich Händel aufgeführt.
Im August 2011 beginnen die Proben für "Carmina Burana"
von Carl Orff.
Neue Mitsänger und -sängerinnen sind jederzeit herzlich
willkommen. Chorprobentermine
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